Der Agrochemie-Konzern Monsanto bewegt am 23. Mai weltweit die Gemüter und Beine der Menschen.

monsanto-evolutionth (2) Protestaktion

 

 

 

Wir wollen uns in Basel dieser Bewegung anschliessen, auch weil sich hier der Hauptsitz eines weiteren Grosskonzerns befindet, der ersterem in Nichts nachsteht: Syngenta. Das Agrobusiness fördert eine Landwirtschaft mit Pestiziden, Saatgut-Patenten und Gentechnologien, welche im krassen Kontrast zu unseren Lebensentwürfen steht:

Für eine ökologische Landwirtschaft…
… gegen eine industrielle Landwirtschaft à la Syngenta & Monsanto, welche natürliche Ökosysteme und damit auch die Artenvielfalt zerstört. Eine solche Landwirtschaft zielt v.a. auf ökonomische Gewinne ab und funktioniert nur mit einem massiven Einsatz von Pestiziden, welche Menschen, Tiere und Pflanzen vergiften.

Für die Ernährungssouveränität…
… gegen Patente auf Saatgut. Mittels Sortenschutz-Gesetzen werden die Patente von Monsanto & Syngenta durchgesetzt: Nachbau und Tausch von Saatgut oder den Kauf von anderen Bäuer_innen auf lokalen Märkten sind verboten. Damit werden die Rechte der Kleinbauern im globalen Süden massiv eingeschränkt.

Für einen gerechten Ausweg aus der Hungerkrise…
… gegen die Vertreibung der Kleinbauer_Innen und Landlosen in die Slums. Von Armut und Hunger sind meist Bäuer_innen betroffen. Für echte distributive Landreformen, die diesen Menschen Zugang zu Land und Wasser sichern. Gegen die von Syngenta unterstützten Reformen der Weltbank!

Für den Frieden…
… gegen den Einsatz von chemischen Waffen, wie beispielsweise dem Entlaubungsmittel “Agent Orange“ der US-Streitkräfte während des Vietnamkrieges. Das von Mobay (Gemeinschaftsunternehmen von Monsanto und der Bayer AG) hergestellte Pestizid führte u.a. zu drastisch erhöhtem Auftreten schwerer Fehlbildungen bei Kindern oder Krebserkrankungen.

Für (Basis-)Demokratie und Transparenz
… gegen das Lobbying der Agromultis in Washington, London und Bruxelles, mit dem entgegen dem Volkswillen gentechnisch verändertes Saatgut und Patente auf Pflanzen durchgesetzt und Verbote von Pestiziden verhindert werden. Mittels Freihandelsabkommen wie TTIP erhoffen sich Syngenta & Monsanto freie Hand.

Für Recht ohne Grenzen…
… gegen die strafrechtliche Immunität von Multis. Immer wieder kommen Multis mit Menschenrechten und Umweltstandards in Konflikt und können nicht eingeklagt werden. Bisher hat die Schweiz sich gegen rechtlich verbindliche Richtlinien für Multis ausgesprochen – höchste Zeit, dass sich dies ändert! Die Kampagne Recht ohne Grenzen fordert deshalb klare gesetzliche Bestimmungen, damit Konzerne mit Sitz in der Schweiz weltweit für Wiedergutmachungen eingeklagt werden können.

Für die Rechte der Arbeiter_innen…
… gegen Profitmacherei und Ausbeutung. Während Syngenta aktuell 1800 Stellen im globalen Norden abbauen will (mit gleichzeitiger Lohnerhöhung des Konzernchefs um ca. 65% auf 7,5 Millionen Franken), verletzt sie Gewerkschaftsrechte im globalen Süden, wie das Beispiel der Arbeiter_innen einer Pestizidfabrik in Pakistan, welche seit Jahren für unbefristete Arbeitsverträge kämpfen und deshalb massiv von Syngenta eingeschüchtert wurden.

Für ein Recht auf Stadt…
… gegen die Allianz von Basel und Syngenta. Multis haben ihren Hauptsitz in der Schweiz, weil wir eine Steueroase sind. Die Städte ringen um die Konzerne und verkaufen dies der Bevölkerung als „gelungenes“ Standortmarketing. Auch hier in Basel kennt man diese Problematik nur zu gut. Die rotgrüne Regierung scheint plötzlich nicht mehr so rotgrün zu sein und wählt ausgerechnet Syngenta als Hauptpartner für die Weltausstellung in Mailand Expo mit dem Thema „Die Welt ernähren“…
… Basel gehört aber seinen Bewohner_innen und nicht den Multis. Deshalb nehmen wir uns am 23. Mai 2015 den Raum um Monsanto & Syngenta unsere Lebensentwürfe und unsere Solidarität von unten entgegenzustellen: Eine andere Welt ist notwendig!

Wir wollen uns in Basel dieser Bewegung anschliessen, auch weil sich hier der Hauptsitz eines weiteren Grosskonzerns befindet, der ersterem in Nichts nachsteht: Syngenta. Das Agrobusiness fördert eine Landwirtschaft mit Pestiziden, Saatgut-Patenten und Gentechnologien, welche im krassen Kontrast zu unseren Lebensentwürfen steht:

Für eine ökologische Landwirtschaft…
… gegen eine industrielle Landwirtschaft à la Syngenta & Monsanto, welche natürliche Ökosysteme und damit auch die Artenvielfalt zerstört. Eine solche Landwirtschaft zielt v.a. auf ökonomische Gewinne ab und funktioniert nur mit einem massiven Einsatz von Pestiziden, welche Menschen, Tiere und Pflanzen vergiften.

Für die Ernährungssouveränität…
… gegen Patente auf Saatgut. Mittels Sortenschutz-Gesetzen werden die Patente von Monsanto & Syngenta durchgesetzt: Nachbau und Tausch von Saatgut oder den Kauf von anderen Bäuer_innen auf lokalen Märkten sind verboten. Damit werden die Rechte der Kleinbauern im globalen Süden massiv eingeschränkt.

Für einen gerechten Ausweg aus der Hungerkrise…
… gegen die Vertreibung der Kleinbauer_Innen und Landlosen in die Slums. Von Armut und Hunger sind meist Bäuer_innen betroffen. Für echte distributive Landreformen, die diesen Menschen Zugang zu Land und Wasser sichern. Gegen die von Syngenta unterstützten Reformen der Weltbank!

Für den Frieden…
… gegen den Einsatz von chemischen Waffen, wie beispielsweise dem Entlaubungsmittel “Agent Orange“ der US-Streitkräfte während des Vietnamkrieges. Das von Mobay (Gemeinschaftsunternehmen von Monsanto und der Bayer AG) hergestellte Pestizid führte u.a. zu drastisch erhöhtem Auftreten schwerer Fehlbildungen bei Kindern oder Krebserkrankungen.

Für (Basis-)Demokratie und Transparenz
… gegen das Lobbying der Agromultis in Washington, London und Bruxelles, mit dem entgegen dem Volkswillen gentechnisch verändertes Saatgut und Patente auf Pflanzen durchgesetzt und Verbote von Pestiziden verhindert werden. Mittels Freihandelsabkommen wie TTIP erhoffen sich Syngenta & Monsanto freie Hand.

Für Recht ohne Grenzen…
… gegen die strafrechtliche Immunität von Multis. Immer wieder kommen Multis mit Menschenrechten und Umweltstandards in Konflikt und können nicht eingeklagt werden. Bisher hat die Schweiz sich gegen rechtlich verbindliche Richtlinien für Multis ausgesprochen – höchste Zeit, dass sich dies ändert! Die Kampagne Recht ohne Grenzen fordert deshalb klare gesetzliche Bestimmungen, damit Konzerne mit Sitz in der Schweiz weltweit für Wiedergutmachungen eingeklagt werden können.

Für die Rechte der Arbeiter_innen…
… gegen Profitmacherei und Ausbeutung. Während Syngenta aktuell 1800 Stellen im globalen Norden abbauen will (mit gleichzeitiger Lohnerhöhung des Konzernchefs um ca. 65% auf 7,5 Millionen Franken), verletzt sie Gewerkschaftsrechte im globalen Süden, wie das Beispiel der Arbeiter_innen einer Pestizidfabrik in Pakistan, welche seit Jahren für unbefristete Arbeitsverträge kämpfen und deshalb massiv von Syngenta eingeschüchtert wurden.

Für ein Recht auf Stadt…
… gegen die Allianz von Basel und Syngenta. Multis haben ihren Hauptsitz in der Schweiz, weil wir eine Steueroase sind. Die Städte ringen um die Konzerne und verkaufen dies der Bevölkerung als „gelungenes“ Standortmarketing. Auch hier in Basel kennt man diese Problematik nur zu gut. Die rotgrüne Regierung scheint plötzlich nicht mehr so rotgrün zu sein und wählt ausgerechnet Syngenta als Hauptpartner für die Weltausstellung in Mailand Expo mit dem Thema „Die Welt ernähren“…
… Basel gehört aber seinen Bewohner_innen und nicht den Multis. Deshalb nehmen wir uns am 23. Mai 2015 den Raum um Monsanto & Syngenta unsere Lebensentwürfe und unsere Solidarität von unten entgegenzustellen: Eine andere Welt ist notwendig!

Siehe Flyer:

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