Die Bilder der revolutionären Führer Néstor Kirchner und Hugo Chávez wurden am Montag auf Anordnung des neuen argentinischen Präsidenten Mauricio Macri von den Wänden des Regierungssitzes Casa Rosada abgenommen.

Nach Aussagen der Arbeiter der Casa Rosada befahl Macri eine tiefgehende Umgestaltung des Regierungssitzes, die eine definitive Entfernung der Bilder der ehemaligen Präsidenten Argentiniens (Kircher) und Venezuelas (Chávez) vorsieht.

Die Porträts der Gründer der Union Südamerikanischer Staaten (UNASUR) wurden im Mai 2015 im Sall der Patrioten im Regierungspalast Casa Rosada von der ehemaligen Präsidentin Cristina Fernández angebracht.

Diese Aktion des neuen Präsidenten Argentiniens stieß bei den Arbeitern der Casa Rosada und bei den Sympathisanten des Kirchnerismus auf Ablehnung, die ihren Unmut über die sozialen Netze kundtaten. Macri hatte bereits zuvor damit gedroht, die Bilder von Kirchner und Chávez zu entfernen um so jedes Bild verschwinden zu lassen, das mit den erreichten Leistungen der sozialistischen Regierung in Verbindung steht.

In der vergangenen Woche hatte die neue Regierung fast 500 Arbeiter des Kulturministeriums, 54 der Casa Rosada und 105 der Kabinettsbehörde entlassen. Sie alle gehen in die Liste der über 24.000 Angestellten über, die der Unternehmer in den zwei Monaten seiner Amtszeit bereits entlassen hat.

http://de.granma.cu/mundo/2016-02-02/macri-lasst-bilder-von-chavez-und-kirchner-aus-dem-regierungspalast-entfernen