Für den „Tages-Anzeiger“ und Sandro Benini ist Brasilien eine „Bananenrepublik“
weil es immer noch grosse, mehrheitsfähige Kräfte gibt, die sich aufrichtig gegen die
Putschabsichten wehren. Doch was sich in Brasilien abspielt geht weit über die
Regierungsfrage hinaus. Es ist ein Ringen um Demokratie, nationale Unabhängigkeit
und Selbstbestimmung der Mehrheit – gegen das wirtschaftliche Modell einer Ein-
Prozent-Elite.
Mit dem einäugigen Blick auf die Börsenentwicklung und die wirtschaftlichen
Interessen von europäischen und US-amerikanischen Multis vergisst und
unterschlägt das Haus „Tages-Anzeiger“ den stärksten und wichtigsten politischen
Akteur auf der Welt: Das Volk. Allen Widrigkeiten zum Trotz wird diese Bewegung
stehen und kämpfen, und kein Bananenjournalismus kann sie je besiegen!

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