Der lateinamerikanische Fernsehsender ist in 90 Kabelnetzen präsent und unterhält Verträge mit mehr als fünf Fernsehsendern in verschiedenen Provinzen. Photo: TELESUR

BUENOS AIRES – Nach der Entscheidung der Regierung von Mauricio Macri werden die Argentinier in 14 Tagen Telesur nicht mir im Digitalen Offenen Fernsehen haben.

Darüber informierte die Präsidentin des Senders, Patricia Villegas,, die die Zensur durch den argentinischen Präsidenten anprangerte, über die sozialen Netze Facebook und Twitter.

In Benachrichtigung wird behauptet, man würde das Sendesignal aussetzen „auf Grund der Notwendigkeit das Raster unseres Experimentellen Systems des Digitalen Terrestrischen und Satellitalen Fernsehen zu erneuern“.

Bereits im März hatte der für Medien zuständige Minister Hernán Lombardi diese Maßnahme angekündigt und damals einen angeblichen Mangel an Pluralität als Grund angegeben.

Bei dieser Gelegenheit hatte Villegas deutlich gemacht, dass die linie des Mediums nicht verhandelbar sei und dass es sich dabei um eine politische Entscheidung handle.

Jetzt rief Villegas die argentinische Regierung zur Debatte auf, zur schalcht der Ideen.

„ich habe nicht geglaubt, die konservative Restauration werde ein Revanchismus sein und dass man nicht versuchen würde, einige der Rechte, für die wir in der Region gekämpft haben, durch Dekrete und Entscheidungen ausgelöscht werden könnten“, hatte Villegas damals in einem La Jornada über Skype gegebenen Interview gesagt.

Telesur hat über 20 Millionen potentielle Zuschauer und acht Millionen Abonnenten.