Veranstaltung zum UNO-Weltfriedenstag am 21. September 2016 in Basel

Die Charta der Vereinten Nationen verbietet Kriege. Das Gewaltverbot kennt nur zwei Ausnahmen: Selbstverteidigung oder Krieg mit Mandat des UN-Sicherheitsrates. Die meisten Kriege sind deshalb allein schon völkerrechtlich also illegal.

Trotzdem haben die von den USA angeführten NATO-Länder in den letzten 70 Jahren immer wieder Krieg geführt: Vom Sturz der Regierung im Iran 1953 bis zum laufenden Krieg in Syrien, an dem sich die NATO Länder USA, Frankreich, Grossbritannien, Deutschland und Türkei beteiligen.

Die Schweiz ist neutral und nicht Mitglied der NATO. Aber sie ist über die so genannte «Partnership for Peace» (PfP) seit 1996 mit der NATO verbunden. Warum eigentlich? Ist die PfP eine «Partnership for War»? Sollte die Schweiz nicht aus der PfP austreten, wenn die NATO-Länder derart viele völkerrechtlich nicht legitimierte Kriege führen?

Dr. phil. Daniele Ganser ist Schweizer Historiker, Energie- und Friedensforscher. Er leitet das Swiss Institute for Peace and Energy Research (SIPER) in Basel und untersucht als Energieexperte den globalen Kampf ums Erdöl und das Potential der erneuerbaren Energien.

 

Mittwoch, 21. September

19.00 – 21.00 Uhr, UNION, Grosser Saal. Eintritt frei.

Klybeckstrasse 95, Basel. Platzreservation: sfb@bluewin.ch