Nach Tagen gewalttätiger Angriffe auf RegierungsvertreterInnen und -anhängerInnen, Mitglieder sozialer Bewegungen und deren Institutionen, TV- und Radio-Stationen, Gewerkschaftshäuser, Parteilokale und andere öffentliche Einrichtungen, die zahlreiche Tote und Verletzte mit sich zogen, kündigte der bolivische Präsident Evo Morales Ayma gestern seinen Rücktritt an, um weitere Todesopfer zu vermeiden und den sozialen Frieden in Bolivien zu sichern.

ALBA Suiza verurteilt aufs Schärfste die von Anhängern der Opposition verübte Gewalt gegen Menschen und öffentliche Einrichtungen. ALBA Suiza verurteilt den gewalttätigen Angriff der rechten Opposition und ihrer Vasallen gegen die demokratischen Institutionen und ihre VertreterInnen des Plurinationalen Staates Bolivien.

Mit der massiven Reduktion von Armut (inklusive extremer Armut) und Analphabetismus gehört Bolivien gehört zu den Ländern Lateinamerikas, die seit 2006 massive Verbesserungen in den Lebensbedingungen ihrer Bevölkerung erreicht und mehr zur Umsetzung der Nachhaltigen Entwicklungsziele der Agenda 2030 der Vereinten Nationen beigetragen haben, als die USA und die EU.

ALBA Suiza ruft alle demokratischen Kräfte auf, den gewalttätigen Putsch gegen die legitime Regierung Boliviens zu verurteilen und das am 20. Oktober an der Wahlurne ausgesprochene Vertrauen des bolivischen Volkes für seinen legitimen Präsidenten Evo Morales Ayma zu respektieren.

 

STOPP DEM PUTSCH IN BOLIVIEN!

SOLIDARITÄT MIT EVO MORALES AYMA!


ALBA Suiza, Basel, 11. November 2019